GDV-DL
Das Service-Center der Autoversicherer

Senioren reisen immer mehr

08.03.2010

Senioren reisen immer mehr
Wer sicher ankommen will, muss sich gut vorbereiten. Fakten und Tipps


Kaum besteht Hoffnung, dass sich der Winter endlich verabschiedet, machen sich die Senioren auf den Weg in den Frühling, zumeist in den Süden. Für sie sind die Hauptreisezeiten nicht mehr interessant. Außerhalb der Ferienzeiten ist es ruhiger, die Temperaturen sind angenehmer - und es ist preiswerter.

Das BAT-Freizeit-Forschungsinstitut aus Hamburg prognostizierte für die Zeit ab 2010: eine "neue Generation 55 plus", die über so viel freie Zeit, Haushaltseinkommen und Bildung verfüge, wie keine andere vor ihr, werde viel mobiler sein als ihre Altersgenossen zuvor. Die Freizeit-Forscher warnen gleichzeitig vor Staus auf den Autobahnen, die genauso wachsen würden wie "die Warteschlangen vor den kulturellen Sehenswürdigkeiten".

Expertentipps

Die Experten der GDV Dienstleistungsgesellschaft (GDV DL), dem Service-Center der deutschen Autoversicherer, geben allen älteren Menschen, die noch gerne mit dem Auto unterwegs sind, ein paar praktische Tipps für sicheres Fahren mit auf den Weg:

  • Defensives und vorausschauendes Fahren bietet die größte Sicherheit und vermeidet Unfälle.
  • Besser mal auf eine Fahrt verzichten: Bei Dunkelheit, Nebel, Regen oder Eisglätte bieten Bus und Bahn eine gute Alternative.
  • Gute Übersicht: Die "Hutablage" sollte möglichst frei geräumt sein.
  • Bei längeren Fahrten, gerade auf unbekannten Strecken, ist es ratsam, die Strecke im Voraus zu planen und häufiger Pausen einzulegen.
  • In verkehrsarmen Zeiten zu fahren, bedeutet weniger Stress.
  • Eine regelmäßige Kontrolle der Sehfähigkeit und Fitness hilft, Überblick und Durchblick zu behalten.
  • Achtung: Einige der im Alter gängigen Medikamente können die Verkehrstauglichkeit in erheblichem Maße beeinträchtigen, also Packungsbeilage lesen oder den Arzt fragen.
  • Ein Fahrsicherheitstraining frischt Fähigkeiten hinter dem Steuer auf.
  • Und für den Notfall die Warnweste nicht vergessen!
"Insgesamt gilt: Wer sich gut auf eine längere Fahrt vorbereitet und das, was er leisten kann, ehrlich und realistisch einschätzt, ist auf gutem Wege auch im Alter sein Reiseziel sicher und entspannt zu erreichen. Das ist ein guter Start in den Urlaub", sagt Birgit Luge-Ehrhardt von der GDV DL.

Schnelle und kompetente Hilfe in Notfällen

Und wenn es unterwegs trotzdem Probleme gibt? Erste Helfer sind die 16.000 Notrufsäulen an den Autobahnen. Ist keine Notrufsäule in der Nähe, hilft der gebührenfreie Handy-Notruf 0800 NOTFON D (0800 - 668366 3). In beiden Fällen wird der Anrufer direkt mit dem Notruf der Autoversicherer in Hamburg verbunden. Die Mitarbeiter dort veranlassen umgehend alle notwendigen Hilfen für den Anrufer.

Im Falle eines Unfalles ist die unkomplizierte Schadenregulierung oft das wichtigste Anliegen der Unfallbeteiligten. Dabei hilft der Zentralruf der Autoversicherer unter 0180 - 25026 (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent pro Minute aus den Mobilfunknetzen). "Der Zentralruf der Autoversicherer ermittelt für jedes Fahrzeug die zuständige Versicherungsgesellschaft - etwa 2,1 Millionen Mal im Jahr", erklärt Birgit Luge-Ehrhardt. "Der Schaden sollte spätestens innerhalb einer Woche der Versicherung gemeldet werden." Der Geschädigte müsse nicht warten, bis der Unfallgegner seiner Versicherung den Schaden meldet. Er sollte sie selbst benachrichtigen, um die Schadenregulierung einzuleiten.

Hilfe auch bei Unfällen im Ausland

Der Zentralruf der Autoversicherer hilft auch bei Unfällen im Ausland. Dabei nutzt dieser Service sein europäisches Netzwerk: Jeder Versicherer in Europa hat in jedem Mitgliedsland Schadenregulierungsbeauftragte benannt. Wer das ist, erfährt der Anrufer beim Zentralruf der Autoversicherer. Ist die ausländische Versicherung bekannt, kann sofort der Kontakt zum Beauftragten der ausländischen Versicherung hergestellt werden. Ist sie unbekannt, benötigen die Mitarbeiter beim Zentralruf das Kennzeichen des ausländischen Unfallverursachers, den Unfalltag und das Unfallland, um den Beauftragten der ausländischen Versicherung zu ermitteln. "Hilfreich ist in jedem Fall", so Luge-Ehrhardt, "die Broschüre zum Europäischen Unfallbericht, die in mehreren Sprachen die unkomplizierte Protokollierung des Unfalls gewährleistet."

Der Europäische Unfallbericht ist kostenlos bei der Autoversicherung oder im Internet unter http://www.gdv-dl.de/infocenter.html erhältlich. Die mehrsprachige Broschüre zum Europäischen Unfallbericht gibt es bei den Autoversicherern.


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Service der deutschen Autoversicherer:
Seit über 35 Jahren bietet die GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (GDV DL) den Autofahrern in Deutschland einen umfangreichen Service. Im Auftrag der Autoversicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) organisiert die GDV DL den Zentralruf der Autoversicherer, betreut die Notrufsäulen an den deutschen Autobahnen sowie die gebührenfreie, mobile Notrufsäule 0800 NOTFON D (0800 - 668366 3). Mehr dazu unter www.zentralruf.de, www.notfon-d.de sowie www.versicherung-und-verkehr.de.
Die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) sowie das Typklassenverzeichnis sind weitere bewährte Services der GDV DL.

Weitere Informationen:
Birgit Luge-Ehrhardt
Unternehmenskommunikation
Tel.: 040 - 33449-3534
Fax.: 040 - 33449-7060
Birgit.Luge-Ehrhardt@gdv-dl.de
www.gdv-dl.de




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